Tinnitus -
was kann man dagegen tun?


Haben Sie schon einmal etwas vom „Atlas“ gehört – im Bezug auf die Halswirbelsäule?

Wenn nicht, kann ich es Ihnen nicht verübeln. Mir jedenfalls ging es so.

Ich hatte noch nie etwas davon gehört, hatte rundum keine Ahnung und wäre wahrscheinlich in hundert Jahren nicht auf die Idee gekommen, dass dieses Problem – von dem ich ja noch nicht mal wusste, dass ich es hatte – etwas mit meinem Tinnitus zu tun haben könnte.

Aber man sehe und staune…

Was ist der Atlas und was hat er mit meinem Tinnitus zu tun?

Der Atlas ist der erste Halswirbel. Er trägt unseren Kopf und befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Innenohr.

[Tipp: Fassen Sie mal ganz oben an Ihre Halswirbelsäule und mit der gleichen Hand an Ihr Ohr… wenn es Ihnen so geht wie mir, dann werden Sie überrascht sein, wie nah die beiden beieinander liegen.]

Bei vielen Menschen scheint dieser Wirbel allerdings von Geburt an leicht verdreht zu sein (bzw. nicht genau mittig zu sitzen), was zu einer Vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen führen kann.

Denn wenn sich der Atlas nicht in der richtigen Position befindet, kompensiert der Rest der Wirbelsäule diese Fehlstellung, indem sie sich selbst leicht verdreht.

Und das wiederum kann sich maßgeblich auf den gesamten Körper und sogar auf die Psyche auswirken.

Und hier der für uns (ehemalig) Tinnitus-Betroffene vielleicht wichtigste Punkt:

Eine Studie hat ergeben, dass 73% der Tinnitus-Leidenden nach dem Korrigieren der Fehlstellung eine maßgebliche Besserung im Bezug auf die Intensität und Häufigkeit Ihres Tinnitus empfunden haben.

Rund ein Drittel aller Teilnehmer gaben sogar an, komplett beschwerdefrei geworden zu sein!

Wenn das mal keine Grund für Hoffnung ist. Deshalb gleich auf zur nächsten Frage:

Wie kann ich rausfinden, ob mein Atlas verdreht ist?

Um das herauszufinden, sollten Sie einen Atlas-Therapeuten aufsuchen. Er wird durch Abtasten Ihrer Wirbelsäule sofort feststellen können, ob Ihr Atlas in der richtigen Position ist oder eben nicht.

Wichtig:
Das vermutlich größte Risiko bei der Atlastherapie ist, einen nicht gut ausgebildeten Therapeuten zu erwischen.

Deshalb mein Rat:

Wenden Sie sich nicht einfach an irgendjemanden (auch nicht einfach an einen Chiropraktiker) – sondern an einen lizensierten Atlastherapeuten. Gehen Sie vor der Behandlung unbedingt sicher, dass er oder sie in der „Atlas-Therapie nach ARLEN“ ausgebildet ist.

Weitere Informationen zum Thema Tinnitus was tun gibt's hier.


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